Tarmstedt (mn). Die Bauarbeiten am Neubau der Grundschule Tarmstedt schreiten weiter voran und sind für viele Bürgerinnen und Bürger beim täglichen Vorbeifahren kaum zu übersehen. Seit heute hat nach den Sommerferien auch der reguläre Schulbetrieb wieder begonnen und Teile des neuen Schulgebäudes werden bereits genutzt. Mit der Vergrößerung der Grundschule steigen auch die Anforderungen an die vorzuhaltende Löschwassermenge.
Da die zukünftig vorgesehene Löschwasserversorgung im Zuge der noch laufenden Baumaßnahmen derzeit noch nicht vollständig zur Verfügung steht, wurde für die Übergangszeit eine temporäre Lösung geschaffen. Hierfür wurden auf dem Gelände mehrere Löschwasserbehälter aufgestellt, in denen insgesamt rund 47000 Liter Wasser bevorratet werden. Am Mittwochabend war die Ortsfeuerwehr Tarmstedt mit 8 Kameradinnen und Kameraden sowie unserem Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug (HLF) vor Ort, um die Behälter zu befüllen. Insgesamt waren die Einsatzkräfte rund 2 Stunden mit dem Aufbau und der Befüllung beschäftigt. Sollte es während dieser Übergangszeit zu einem Brandereignis kommen - was natürlich niemand hofft -, steht den Einsatzkräften damit unmittelbar eine zusätzliche Löschwasserreserve zur Verfügung. Insbesondere in der wichtigen Anfangsphase eines Einsatzes schafft diese einen wertvollen Puffer, bis bei Bedarf weiteres Löschwasser über längere Wegstrecken zur Einsatzstelle gefördert werden kann.
Wie lange die temporäre Löschwasserversorgung vor Ort benötigt wird, lässt sich derzeit noch nicht abschließend sagen. Sie bleibt jedoch so lange bestehen, wie sie zur Sicherstellung der erforderlichen Löschwasserversorgung notwendig ist. Damit ist auch während der laufenden Bauarbeiten und des bereits begonnenen Schulbetriebs gewährleistet, dass im Ernstfall ausreichend Löschwasser für die Einsatzkräfte zur Verfügung steht.